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Die Todtenfeier des Kaisers Napoleon : [I. von Frankreich]
Entstehung
Seite
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unter den Befehlen Marchand's, der auf Elba seinen besondernTisch, und zu Paris, während der hundert Tage, eine Tafel von vierCouverts, Equipage, Sitze in den vier großen Theatern und dergleichenBequemlichkeiten und Vergünstigungen mehr hatte. Auf Helena mußteer dem Kaiser vorlesen, wenn dieser im Bade war oder im Bette lag.Bald aber verwendete er ihn auch zum Schreiben und dictirte ihm dieÜbersicht der Feldzüge Cäsar's, verschiedene Bruchstücke, namentlich dasüber die Befestigungslehre, wozu Marchand einige Ansichten zeichnete.Napoleon hatte eine Vorliebe für diese letztere Arbeit und sagte, eswäre eine Blume, auf den Weg zum Grabe gestreut. In den letztenTagen seines Lebens empfand er mehr als je, wie wohlthätig die treuenund unablässigen Dienste Marchand's ihm waren, und verdoppelte auchdie Beweise seiner Güte für denselben. Als er sein nahes Ende fühlte,schenkte er Marchand ein kostbares Collier, das er von der KöniginHortensie hatte, mit den Worten: „Ich habe sonst nichts hier; wie inEuropa meine Angelegenheiten stehen, weiß ich nicht; nimm das, es istetwas Sicheres.“ Einen glänzenden Beweis der Hochachtung gab derKaiser diesem seinem treuen Diener, indem er im Testamente ihn zueinem der Vollstrecker desselben mit den Worten ernannte: „Die Dienste,die er mir geleistet, sind die eines Freundes gewesen; ich wünsche, ermöge sich mit der Witwe, Schwester oder Tochter eines Offiziers oderSoldaten meiner alten Garde vermählen.“ Indem Marchand sich mitder Tochter des Generallieutenants Grafen Brayer vermählte, hat erden ihm heiligen letzten Willen des Kaisers erfüllt. Der Prinz vonJoinville pflegte während der Reise, so oft es der Umstand, daß Mar-chand auf der Fregatte sich befand, zuließ, diesen treuen Diener desKaisers zu seiner Tafel zu ziehen.Saint=Denis trat im Jahre 1806 in die Dienste des Kaisers alsBereiter, machte einen Feldzug in Deutschland und drei in Spanienmit, und folgte ihm nach Holland im Jahre 1811. Ende dieses Jah-res wollte Napoleon einen zweiten Mamelucken haben; St.=Deniswurde gerufen, legte orientalische Tracht an und führte seitdem denNamen Ali. Seine Dienste waren die eines Kammerdieners um diePerson des Kaisers; er folgte ihm in den Krieg und hielt sich zunächst