der Fregatte ein, nur Marchand, für den ein anständiger Raum zurWohnung auf dieser nicht zu finden gewesen, auf der Corvette.Man kann nicht zweifeln, daß auch General Montholon die Erlaub-niß zur Mitfahrt erhalten haben würde, wenn der kindische Greisnicht bereits in die Netze des kurzsichtigen Neffen Napoleon's verstricktgewesen wäre.Die Geschichte der Generale Bertrand und Gourgaud ist hinrei-chend bekannt. Emanuel de las Cases, jener Jüngling, dem Napoleoneinen so großen Theil seiner Feldzüge dictirte, ist Mitglied der Depu-tirtenkammer, Offizier der Ehrenlegion und ein eifriger Anhänger derJulidynastie. Obschon von der Regierung mit mehren wichtigen Sen-dungen nach den westindischen Inseln beauftragt, hat er doch niemalsein eigentliches Amt angenommen, weil er seine Unabhängigkeit zu be-wahren wünscht. Im Anfange der Sitzungszeit der Kammer vom Jahr1840 hatte er im Sinne, die Frage wegen Abholung der Gebeine Na-poleon's auf das Tapet zu bringen, war aber dem Andringen Thiers',es zu verschieben, von Woche zu Woche gewichen, bis das Ministeriumdie Kammer und ganz Frankreich auf die erzählte Art überraschte.Marchand, Kammerdiener des Kaisers Napoleon, gehört einer acht-baren bürgerlichen Familie von Paris an und hat eine sorgfältige Er-ziehung genossen. Seine Mutter war Wartsrau des Königs von Rom.Neunzehn Jahre alt, trat er 1811 in Hofdienste und folgte dem kaiser-lichen Haushalte nach Holland und nach Dresden. Als der erste Kam-merdiener Constant seinen Gebieter 1814 verließ, wurde Marchand anseine Stelle gewählt. Während er dem Kaiser nach der Insel Elbasolgte, folgte seine Mutter dem Könige von Rom nach Wien. AufElba fragte ihn der Kaiser, nach seiner Gewohnheit, nach seiner Her-kunst und vernahm mit Vergnügen, Marchand sei derselbe jungeMensch, für den er 1812 auf seine Chatoulle 5000 Franken angewiesen,um einen Stellvertreter zu kaufen, da seine Achtung vor dem Gesetzeihm nicht gestattete, denselben durch einen Machtspruch der Conscriptionzu entziehen. Der Kaiser vertraute Marchand seine Chatoulle an, inwelcher sich damals 800,000 Franken in Gold befanden und über derenVerwendung er allmonatlich verfügte. Die übrigen Kammerdiener standen
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Die Todtenfeier des Kaisers Napoleon : [I. von Frankreich]
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