siebenmalige Waschen im Jordan; da er aber gebotsolches zu thun, so bewiesen diese Menschen darinihren Glauben, daß sie die Mittel, welche Gottihnen anwies, gebrauchten. So wäre es nichtGlaube, sondern ein böser Unglaube, wenn ich derAnweisung meines Heilandes hier nicht folgen wollte,der mir das Abendmahl gegeben, und auch mir da-bei gesagt hat: solches thut. Ich will kommen aufsein Wort, und hier Ihn suchen und seines Se-gens hier warten.Ich setze mein Vertrauen dabei aber nicht aufdas Mittel, nicht auf den äußern Abendmahlsgenuß,sondern auf Ihn, den Mittler selbst, der mich dazueinladet und ruft. Wie jenes kranke Weib bei sichgedachte: möchte ich nur seines Kleides Saum an-rühren, so würde ich genesen! dabei aber nicht demKleide, sondern dem darin gehüllten Heilande ver-traute, so soll mir auch das Abendmahl wie derSaum seines Kleides sein; rühre ich denselben imGlauben an, genieße ich es im Glauben, so wirdeine Kraft von dem lebendigen Heiland auf michausgehen und meine Seele wird genesen.Der Ruhepunkt im bewegten Leben.Die Lebenstage fliehen so eilend dahin; jederhat seine eigene Plage, Beschäftigung und Unruhe;es sind der irdischen Dinge so viele, die immerfortmeine Seele in Anspruch nehmen, denen ich michauch nicht entziehen kann noch soll. Aber wenn siedoch mein Herz beschweren, wenn sie mir den klarenBlick nach Oben hemmen, wenn sie mir zur stillen
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