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162 KARL VIII. ZUG NACH ITALIEN
war er durch den Mangel an Geld wie durch die geringe Unter-stützung, die er von den italienischen Mächten erfuhr, verstimmtund enttäuscht 87 . Da trafen dann aber in seinem Lager Lorenzund Johann Medici ein, die den ihnen auferlegten Ortsbann ge-brochen hatten. Sie beschworen ihn, den Marsch nach Florenzfortzusetzen, wo er von allem Volke mit Sehnsucht erwartetwerde. Da faßte er neuen Mut und zog nach dem Süden weiter.Er hatte sein Heer in zwei Armeen geschieden. Die eine sollteihren Weg über die Apenninen durch die Romagna nehmen; ihrsuchte König Alfons von Neapel, der seinem zu Anfang des Jahres1494 gestorbenen Vater Ferrante in der Herrschaft gefolgt war,mit aller Macht, aber vergeblich, die Bahn zu verlegen. Mit deranderen wollte Karl VIII. in Person die Küste des tyrrhenischenMeeres entlang nach Pisa und Rom ziehen. Schonam 29. Oktoberstand er in Pontremoli, an der Grenze des Gebietes von Florenz 88 .