148 Histor. Handschriften in Oktave Nr. 31. 32. 33. 34.
81.
Pap., XVII. Jahrh., überwiegend leere Bl., ungezählt. Pappbd
mit Lederüberzug.
Stammbuch des Moriz Wilhelm von Gülchen aus Speyer. 1650—67.
Die Eintraf/enden sind meist Professoren oder Studierende von Stras-burg, wo G. die Rechte studierte und doktorierte (1657). Sonst, erscheintSpeyer unter den Ausstellungsorten am häufigsten.
32.
Pap., XVII. Jahrh.; von den vielen (ungezählten) Bl. sindbloss 28 bemalt (z. Tl. mit Wappen) oder beschrieben. lederbd.
Stammbuch der Maria Anna von Karpffen zu Tübingen, später Gattin einesFriedrich von Janowitz. 1608—22.
88.
Pap., XVII. Jahrh., 179 Bl. (eine Reihe leerer vor dem erstenbeschriebenen ist nicht gezählt). Lederbd.
Stammbuch des Juristen Gerhard von Stökken aus Rendsburg. 1648—62.
G. v. Stökken, geb. den 8. A r ov. 1629, (/est. den 6. Okt. 1081 alsProfessor in Strassbury, studierte in Helmstädt, Leipzig, Jena, Altdorf.Dem Kreise dieser Universitäten gehören die meisten Einzeichnenden an,so Bl. 8 Geory Calixlus dem von Helmstädt.
84.
Pap., Ende des XVI. und Anfang des XV 11. Jahrh., nur20 Bl. mit Einträgen, alle übrigen leer und ungezäldt. Lederbd,
Stammbuch eines Rechtskandidaten Balthasar Erleholtz.
E. hielt sich 1597-99 in Ingolstadt, 1599—1600 in Passau aufDas Stammbuch enthält 13 gemalte Wappen.