102 Ilistor. Handschriften in Quarto Nr. 235. 236. 237.
285.
Pap., XVII. JahrL, 353 + 255 Bl. Pappbd.
Aus dem Nachlass des Direktors der allg. llenlenanstalt W. v. Beinöhl erkauft.
Chronica, d. i. Orts- und Zeitbeschreibung der Stadt Lüneburg von deren
Ursprung bis 1679.
Einzelne nachträgliche Notizen von anderer Hand gehen über diebesagte Zeitgrenze hinaus.
286.
Pap., XVII. Jahrk, 16 Bl. Pergbd.
Matth. Müller, Ulmerische Cronnickha, von altenn Thaten und Geschichten,derenn Reichsstadt Ulm betreffendt, wie sie ann dass Reich oder ClostcrReichenaw und wider darvon khomen und ann dass Reich, item wie siezerstöret und wider erbauet worden und wass sie mit dero bisshero ver-loffen alles aus glaubwirdigen Schreiben hat zugetragenn (sie). 1633 Jar.
Abgesehen von den einleitenden Versen und andern auf Bl. 24 f.54 f. 58 — (SO Ist die Chronik in Prosa geschrieben. Als ihren Verfassernennt sich auf der ersten Linie Mattheus Müller. Sie schllesst Bl. 62 miteiner Notiz aus dem J. 1(123. Darauf folgt ein Supplementum aus eineranderen geschriebenen Cronikh, deren Exzerpten die Jahreszahlen 1605bis 1737 statt 605 — 737 beigeschieben sind (Bl. 63). Endlich folgenchronikalische Aufzeichnungen aus den JJ. 1624 — 57 (Bl. 64 — 74).
Vcrgl. dazu Q. nr. 64 und nr. 87.
287.
Pap., XVIII. — XIX. Jahrh., 430 S. (wovon mehrere heraus-gerissen). Pappbd.
Früherer Besitzer -. Pfarrer Chph. Vriedr. l<'raas in Lorch , gest. als Dekan in Ba-lingen im J. 1861.
Kirchengeschichtliche Miszellen.
Dieselben stammen nach S. 130 Anm. von einem Dominikaner, der,ursprünglich in Gmünd, später, nie es scheint, in Augsburg lebte. ImAnfang sehr gemischten Inhalts, haben sie von S. 45 an. fast durchiccg dieGeschichte süddeutscher Klöster zum Gegenstand, und zwar: