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1 (1890) Die Handschriften in Folio
Entstehung
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Hinter. Handschriften in Folio Nr. 11. 12. 9

gerichtsassessor und Obervogt zu Tübingen (geb. 1642, gest. 1703), miteiner bis zum J. 1699 fortgesetzten Selbstbiographie beschrieben.

Auf den vorgebundenen Blättern 115 giebt der frühere Besitzerv. Gemmingen teils eine Beschreibung der Handschrift, teils (8) Urkundenzur Geschichte Schertlins, seiner Familie und seiner Besitzungen inWürttemberg, welche er in der herzoglichenobern Registratur" zusammengesucht habe.

Aus diesem Manuskript lieferte Hans Sebastian Schertlin im J. 1581dem Erzherzog Ferdinand von Österreich für seine Ambraser Sammlungeneinen Auszug, welcher hernach 1637 in Augsburg gedruckt tvurde. Der Prä-sident v. Gemmingen gestattete daraus Varianten zu entnehmen für die Holz-schuher'sche Ausgabe der Schertlin'schen Lebensbeschreibung (s. deren Bd. 3S. 11 22). Schönhuth endlich legte dieses Mehr, seiner Ausgabe zu Grunde.Kopien s, unter Fol. nr. 286. 337.

11.

Pap., XVIII. Jahrk, 99 Bl. Pappbd.

Abrege curieux concernant les ordres de chevalerie qui ont este et qui

sont encore en France; ensemble les finances, la marine, la gueiTc, la

reeeption des ambassadeurs des testes couronnees; de la France, des princes

du sang et de la uoblesse.

Geschrieben nach der Begierungszeit Ludwigs XIV.

12.

Pap., XVI. Jahrh., 56 Bl. Pappbd mit Lederrücken.

Früher im Besitz des Oberrats.

Andre Duchesne, Histoire genealogique de la maison de Bar-Ie-Ouc

(Paris 1631).

Abschrift des Drucks von diesem J., wobei übrigens der die Herrenvon Pierrepont und Pierrefort (p. 69 78) behandelnde Anhang und diePreuves weggelassen sind.