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1 (1890) Die Handschriften in Folio
Entstehung
Seite
XIV
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XIV Einleitung.

Stuttg. cod. numism. nr.16 (o/im h/st. Fol. nr. 204). Man wird sich füg-lich scheuen, Missslände dieser Art herbeizuführen einer besseren logischenGliederung zu liebe, zumal da ein solcher Schematismus überhaupt bei deratomistischen Natur der Handschriften nur einen sehr untergeordneten Werthat. Aus diesem Grunde wurde die ursprüngliche Einteilung und Anord-nung, des Katalogs, wie sie Sehott beliebt und seine Nachfolger beibehaltenhaften, auch für den Druck zu (1 runde gelegt.

Wenn hie und da in dem gedruckten Katalog einzelne Nummern oderkleinere Seihen von Nummern ausgefallen und dadurch gegenüber demalten geschriebenen Lücken entstanden sind, so rührt dies daher, dass auf-fallende Verstösse gegen die richtige Fache inte Hang beseitigt werden mussten,oder daher, dass einzelnes Urkundliche, wie Adels- und Wappenbriefe,neuere Akten der Zwiefalter Kloster regist ratur und dergleichen, in derFolgezeit, dem Archiv überlassen wurde. Änderungen in der Numerierungfanden bloss dann statt, wenn es galt, gewaltsam auseinandergerissene Teilewieder in eine zusammenhängende Folge zu bringen. Alles das geschahaber bloss in seltenen Ausnahmsfällen und in solchen, wo nicht zu denkenwar, dass die betreffenden Stücke früher je in Büchern citiert worden seien.

Abgesehen von diesen wenigen Ausnahmen decken sich in der vor-liegenden historischen Abteilung der alte geschriebene und der neue gedruckteKatalog, was die Reihenfolge der Stücke betrifft. Die Beschreibung dereinzelnen Nummern selbst aber ist schon in dem für das Katalogzimmerder Bibliothek neu ausgearbeiteten handschriftlichen Katalog dieser Abtei-lung durchaus nach den Originalien genwicht und vom Verfasser desselbenfür den Druck vielfach berichtigt, teilweise umgeschaffen.

Über die formelle Behandlung des Stoffs möge nur einiges wenigegesagt werden.

Bei jeder Nummer bilden den Anfang folgende in Cicero-Kursivgedruckte, nur durch Kommata von einander (jetrennte Rubriken: 1. derStoff, auf den gesehrieben ist; 2. das Jahrhundert (beziv. die Jahrhunderte)oder das bestimmte Jahr, in welchem die Handschrift entstanden ist; 3. dieGesamtzahl der Blätter dies die Regel oder der Seiten, wo eine Pa-ginalur von älterer Hand belassen war, oder der Stücke, wenn es angezeigtwar, nach solchen zu zählen; 4. die Angabe darüber, ob und wie die Hand-schrift gebunden oder ob sie bloss in ungebundenem Zustand in einer Kapselaufbewahrt ist. Hierauf folgt, in Petit-Kursiv gedruckt, die Notiz überdie Herkunft") der Nummer, wenn eine solche zu ermitteln war, über

*) Wenn bei Personen oder Anstalten, aus deren Besitz eine Handschrift stammt,der Ort nicht genannt ist, so ist Stuttgart als Domizil gemeint, alsoArchie" = Stutt-garter Haus- und Staatsarchiv.