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Das Fest der Abgeordneten von Rheinland-Westphalen gehalten zu Köln am 18. und 19. Juli 1863 : vollständiger Festbericht
Entstehung
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13verhindert sind, persönlich zu erscheinen. Leider haben wir nicht dieFreude, die Herren Präsidenten und mehrere der Vertreter der westlichenProvinzen in unserer Mitte zu begrüßen.Sie hatten triftige Abhaltungsgründe, die sie entschuldigen, und somögen Sie gestatten, Ihnen aus dem Antwortschreiben der Herren Präsi-denten und Abgeordneten einige Stellen vorzutragen, die für diese Ver-sammlung von Interesse sind.Grabow, Präsident.Prenzlau, 10. Juli.Ihre höchst freundliche, noch außerdem von einem mich über meinVerdienst ehrenden Schreiben Ihres Herrn Vorsitzenden begleitete Einla-dung zu dem dortigen provinziellen Banket, wofür ich Ihnen meineninnigsten, aufrichtigsten Dank sage, würde mir die schöne Pflicht auferlegen, Ihrem mich in so hohem Grade ehrenden Rufe unbedingt freudig-Folge zu geben, wenn nicht Familien=Rücksichten mich unabweislich zwängenmit schwerem Herzen der lang ersehnten Freude zu entsagen, den frühernund zeitigen treuen westlichen Kampfgenossen den ihnen schon so lange zugesicherten Besuch in diesem Jahre in Ihrer herrlichen Metropole an denschönen, reizenden Ufern des von mir seit Jahren nicht wieder erblicktenRheines abzustatten.Mit der freundlichen Bitte, Sie Alle an Ihrem Ehrentage recht herz-lich von mir zu grüßen, habe ich die Ehre 2c. (Bravo.)Herr von Bockum=Dolffs schreibtv. Bockum=Dolffs. Domaine Drigallen bei Lyck, 11. Juli.Wie Sie aus Obigem ersehen, befinde ich mich auf einer Dienstreisean den äußersten Grenzen Masurens (Gelächter) und bin demnach außerStande, der verehrten Einladung zu einem Verbrüderungsfeste zwischenden Gewählten und ihren gleichgesinnten Wählern und Genossen an denUfern des schönen Rheins beizuwohnen.Möge diesem Feste im nächsten Jahre das Friedensfest folgen unddem Jauchzen aus freier Brust kein mißtönendes Echo in den heimischenBergen mehr antworten.Meine Herren! Der Vicepräsident Behrend bedauert, wegen wichtiger,unaufschiebbarer Geschäfte sein persönliches Erscheinen nicht zusagen zukönnen.Waldeck schreibt, daß er durch Gesundheitsrücksichten verhindertsei zu erscheinen und bemerkt dazu:An die westlichen Provinzen durch so viele Beziehungen der Heimath,Freundschaft, gegenseitige Anhänglichkeit und politische Gesinnungsge-nossenschaft geknüpft, darf ich Ihnen nicht sagen, wie schwer es mir wirdaus vorstehenden Gründen um Entschuldigung meiner Abwesenheit bittenzu müssen.Professor Virchow Berlin darf seine Vorlesungen um desFestes willen nicht aussetzen:Ich verzichte also mit schwerem Herzen und indem ich dem Comitémeinen besten Dank sage, bitte ich dasselbe, es möge den Freunden inmeinem Namen herzlichen Gruß ausrichten und die Zuversicht aussprechen,