151bequemen Wohnungen, für ehrliche Bürger=Witt-wen, denen er zugleich ein gewisses jährliches Ein-kommen an Gelde verordnete und in seinem Testamentedie Vorsehung that, daß unter denen vier Vorsteherndesselben allemal 2 Westfälinger sein sollten. Ueberdem ansehnlichen Portal dieses Füchtings=Hofesstehet mit goldenen Buchstaben auf einer ehernen Tafelgeſchrieben:Sel. Herrn Johann Füchtings Hoff und StifftungHerr Johann Füchting, der„Anno 1571. zu Rittberg in Westfalen geboren,„Anno 1628 in dieser Stadt Lübeck zu Rath erkoren,„Anno 1637. im 66. Jahr seines Alters selig gestorben,„Durch Gottes Segen zeitliche Güter erworben,„Hat davon, laut seinem Testament aus milder Hand,„Für ehrliche Bürger=Wittwen von gutem Stand,„Die durch See=, Feuer= oder andere Unglücks=Schaden,„In Trübfal und Roth, nicht muthwilliglich geraden,„Verordnet, daß sie ohn Geschenk und Belohnen,„Diesen Hoff ehr= und gebührlich sollen bewohnen.„Solches des seligen Herrn Stiffters letztes Wollen„Die Verwaltere treulich verrichten sollen,„Alles Gott zu Ehren, der ihnen wird geben„Nach dieser Welt aus Gnaden das ewige Leben. 1639.Nicht weniger hat auch Herr Johann Füchtingaus seinen Mitteln, die prächtige große Orgel inS. Marien Kirche repariren lassen, daher man an der-selben sein Wapen siehet, mit folgender Unterschrift:„A. 1640. hat Herr Johann Füchting, Raths-„verwandter, die Orgel, der Kirchen zum Zierat, reno-viren lassen.“Er hat auch seinen Garten, vor dem Burgthore,auf der ehmals so genannten Schottbahne, an der Trave
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