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Die Westphalen in Lübeck
Entstehung
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150tibus, destinauit. Solche Stifftung ist heut zu Tagenoch im guten Stande und kommt zweierlei Art Leutenwohl zu statten, von welchen die vornehmeren aufGlandorpen Hofe, die geringeren aber in Glan-dorpen Gange ihren Auffenthalt haben. Ueber demEingange des Glandorpen=Hoffes ist auf einer ehernenTafel zu lesen:Ut coeteris omnibus, ad pauperes alendos, inhac inclyta civitate rite ordinatis, etiam honestiorisvitae et conditionis Matronis, tacita paupertate pressis,aliquo modo, quod unum deesse videbatur, prospice-retur, Dn. Johannes Glandorpius, SenatorLubecensis, pia de votione et liberalitate, hasaedes, adiuncto munifico censu, gratis habitandasstruxit.Zu Ehren Gott, merk lieber ChristDas Werk nützlich gestiftet ist,Aus milder Hand darin zu wohnenChristlichen Standes Matronen.Zwar ohne Gunst, Geschenk und Gaben,Nur daß sie guten Namen haben.Und ist des Stifters Will dabeyDaß künftig die Verwaltung ebenDen Zorn und Ungnad Gott's zu meidenHierüber halten zu ewigen Zeiten. 1612.Diesem löblichen Exempel folgte nach 25 Jahrenein hiesiger Rathsverwandter aus Westfalen rühmlichnach, nemlich Johann Füchting, welcher an. 1637.den 24. Maij, ohne Leibes=Erben Todes verfuhr.Denn auch derselbe ließ hier zu Lübeck, in der Klocken-giesser=Straßen ein räumliches Gebäude aufrichten, mit