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Die Westphalen in Lübeck
Entstehung
Seite
92
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92derhaluen ock kortlick vermelden, dorch wolcke Middelhe mi sulckes bescheret. Ick bin, nach der Lehr vndVormanungs des leuen Syrachs, in miner Esschingevnd Berope gebleuen, vnd nicht buten miner Esschinge,dorch andere Middel, na Gelde, Gude vnd Rickdom,getrachtet, alse mi wol gude vortruwede Freunde ge-raden, mi Middel vnd Wege gewiset, vnd mi deHandt dar inne tho lenen frundtlick sick erbeden, vndalso mine vnd der minen Wolfardt gerne gesehenhedden. Ick hebbe auerst besorget, Godt mochte midar auer straffen, vnd hebbe mi des entholden.In miner Esschinge auerst, in minem Ampte vndBerope, bin mit studeren vnd lesen truwe vnd fliticgewesen, des ick mi mit Warheit romen kann, dat minene Gescheffte so leeff gewesen, nene Koste oderGastebede, keine Rouwe oder Slaap, dar dorch ickmin Ampt oder studeren vorsumen scholde.Ock hebbe ick alle Tidt, van Annange minesEhstandes, guder Lude vnd Freunde Kinder bi mygehadt hebbe mi nene Vnlust oder Arbeit vordretenlaten. Dersuluen ock gude Freunde vnd ehrlicke Ludeſulckes mit aller Frundtſchafft, vnde aller Danckbarheitvnde Woldedicheit verschuldet. Daruan ick denn diese15 Jar her ein ehrlichs entfangen.Tho deme hebbe ick, dorch guder Freunde vndGodtseliger framer Christen Woldedicheit vnd Mil-dicheit, vele Handrekinge vnd Hulpe tho miner Huß-holdinge gehadt, dat ick nicht alles vp det durestehebbe kopen doruen.Ick hebbe ock mine Teringe na der Neringe ge-schicket, vnd sparsamlich, doch ehrlich, geleuet, also dat