64Laßt nicht vergebens mich an euer HerzMit meiner großen Bitte wenden — bleibtGetrost — und harrt geduldig aus, Jacobe!Jacobe (legt das Gesicht auf des Herzogs Hand; nacheiner Pause)Ich will, mein Vater! — möge Gott mir helfen,Und euer Segen tröstend mit mir geh'n!(Der Herzog Wilhelm küßt Jacobens Stirn, die Her-zogin steht auf.)Jacobs.verzeiht dem KindHabt Dank! lebt wohl!ihr habtBeruhigt und erhoben mich —lebt wohl!(sie küßt des Herzogs Hand und geht dann langsam, sich nocheinmal grüßend umblickend, hinaus. Des Herzogs Blick bleibtwehmüthig an der Thüre haften, dann erhebt er sich mühsam undspricht, langsam abgehend:Herzog Wilhelm.Sie trägt dahin des Greises letzte Hoffnungund mitGott stärke sie!Für diese WeltVerleih' er bald des Grabes Friedensruhe!(Herzog Wilhelm ab.)(Die Scene verwandelt sich.)Zweite Scene.Gemach im Schlosse (wie in der ersten Scene des zweitenAufzugs.)Mathilde von Mexelrain und Junker Dietrich von Hall.Dietrich von Hall.Der Tag wird schön! — der Morgennebel fälltUnd herzerfrischend lockt des Hüfthorns Ton;
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