23Ritter von Uphofer.Bei Gott! das nenn' ich träumen, Junker Hall!Ermuntert euch! — erkennt mit klarem BlickDie schöne Fee als stolze MitregentinVon Jülich, Cleve, Berg und Mark und GeldernUnd Ravensberg dazu, und außerdemAls Johann Wilhelmi, des guten HerzogsVieledle, hochachtbare Eheliebste,Und der Prinzessin Billa Gnaden — Schwägerin.Zudem seid ihr der wohlbestallte Kämm'rerDer durchlaucht'gen Frau — und der AmtshauptmannVon Monheim — und im Schloß zu DüsseldorfDa residirt ein Hof, der könnte leichtlichStatt dieser letzten Feste Schellenkappe,Sich die Kaputze wieder übers Ohr zieh'nWenn wir zwei junge lebenslust'ge RitterNicht Hand in Hand am Narrenseile zögen.Dietrich von Hall.Ich dank' euch, edler Herr Stallmeister, sehrFür diese klare Deutlichkeit der DingeDie eure wohlgesetzte Rede zeigt,Und bitt' euch, euer Rößlein frisch zu zäumenZum lust'gen Ritt nach jedem schönen Ziel;Bin ich auch ein trübseliger Gesell!Ich passe besser zu dem kranken Herzog,Als zu dem Mummenschanz, den ihr beliebt.Ritter von Uphofer.Nun, krank schien nicht der Herzog, als er tapferSich dreimal im Turnier den Preis erkämpfte,Die Liebe macht vielleicht den Mönch zum Ritter,Und ihn beglückt, wie euch, die Zauberin.
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