5139. Dreisilbig.Was in des Daseins wechselvollem Spiele,Vom Wiegenalter bis zum Greisesziele,Die Quelle mancher Lust und mancher Weh'n;Was Dich erwärmt und neu Dich muß beleben,Wofür kein andres Gut Ersatz kann geben,Das läßt die erste Silbe Dich ersehn.Wenn hier den unermeß'nen Himmelsbogen,Dort sturmumbraus'te wilde MeereswogenDein Auge, staunend ob der Größe, mißt;Wenn zu den Alpen auf die Blicke schweifenDann wirst Du's bald erfassen und begreifen,Was meiner dreien Silben zweite iſt.Was, wie die erste Silbe, Dir hieniedenVom Weltenſchoͤpfer liebend ward beſchieden,Und in das Dasein und hinaus Dich führt:Was sich mit jedem Augenblick verjünget,Also genau das kleine Wörtchen klinget,Von welchem her die dritte Silbe rührt.Was nun die beiden letzten Dir besagen,Das kannst Du überall in unsern Tagen,
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