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Gedichte
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305
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305Ja! manches Dorf und manche StadtMehr Kneipen oft als Fremde hat,So daß die Hälfte deren,Und mehr noch, zu entbehren!Die eine führt das Wort Hôtel,Die andreHof im Schilde,Die dritte wählt an deren Stell'Sich einen Fels zum Bilde;Zum Kaiser, der schon längst verblich,Zu Preußens großem Friederich,Kurzum, zu allen SachenLäßt man sich Fahnen machen.Doch ob sie ärmlich bald, bald reich,Des Hauses Fronte schmücken,Sind sie sich alle darin gleich,Die Fremden baß zu pflücken.Kaum ist ein Dampfboot im Gesicht,Verfehlt der brave Wirth auch nicht,Den Fremden seinen WagenZur Einkehr anzutragen.