260Der Weiberfeind.Hoch lob ich mir den wackern Mann,Hoch will ich den erheben,Der sich allein genügen kann,Und für sich selbst kann leben;Der Weiberlockungen verschmäht,Und seine eignen Wege geht.Wer mag um einen flücht'gen KußAuf ewig ſich verbinden?!Des Lebens wahren HochgenußKann nur der Freie finden!Drum Haß der frechen Tyrannei,Der niedern Weiber=Sclaverei!Des Mannes Herz ist viel zu gut,Ihr Weiber! Eurer Ketten,Zu edel ist sein köstlich BlutAls sich bei Euch zu betten;Sein freies, off'nes Wesen istDer Trumpf auf Eure Hinterlist!
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