221.Ach! ein Traum nur war's von kurzer Dauer,Einem Schatten gleich erblich mein Glück,Und umflort von düsterm WehmuthsschauerDenk ich, Aermster! jetzt daran zurück!Welche Wonne! wenn ich heimwärts kehrteAus der Ferne zu der muntern Schaar,Und ihr frohes Lallen mich belehrte,Daß ich sehnlichst längst erwartet war!Wenn sie auf dem Schooße dann sich wiegten,Und mit kindlich süßen Tändelei'nBittend sich und lächelnd an mich schmiegten:Daß ich auch ein Kindlein möchte sein!Von dem Schooße dann herab zur Erde,Von der Erde wieder auf den Schooß:„Väterchen! lieb Väterchen! ich werde„Auch nun bald, wie Du, so stark und großUnd das Herz, von Hochgefühl durchdrungen,Dann im Vaterglücke überfloß,Und vom Arm der Kinderlein umschlungen,Sich ein Meer von Freuden mir erschloß!
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