201Kaum schallt das Kommando: „die Segel gestelltSo fliegt er im Nu auf die Spitze,Da sitzt er hoch oben, der willige Held!Vergnügt auf dem schaukelnden Sitze;Da kürzt er die Tücher, da macht er sie fest,Springt singend hinab dann in's Mastkorbes Nest,Blickt kuͤhn in die wogenden Auen,Und folgt nun den lenkenden Tauen.Und bricht erst die Stunde der Mitternacht an,Und heißt es: „Ihr Burschen! zur FlascheDa fehlt's nicht, daß jeder, so schnell er nur kann,Die Tropfen, die süßen, erhasche;Und ist es geschehen, so füllet zur StundBehaglich mit Taback der Bursche den Mund,Schlüpft schnell in die duftige ZelleUnd lacht des Orkans und der Welle.Da schläft er auf Brettern, viel süßer als wir,Ob Daunen auch rings uns umgeben,Da denkt er des Liebchens, da träumt er von ihr!O glückliches, mühsames Leben!9*
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