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Gedichte
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195Die tiefe Finsterniß, die unermeßne Weite,Der Stürme große Zahl und ihre wilde WuthBenimmt dem Tapfersten der Tapfern selbst den Muth;Auch würde jeder bald der Ungeheuer Beute!Der Inseln viele auch giebt es in diesen Meeren,Doch niemand ist so kühn, nach ihnen auszugehn,Und wenn es jemals auch von einem ist geschehn,So mußt er ohne Frucht zurück zur Heimat kehren.Die Wellen, ob sie gleich zu Bergen sich erheben,So mächtig sie auch sind, sie bersten dennoch nicht,Darum das Schiff sie auch mit leichter Müh durchbricht,Und einem Vogel gleich darüber scheint zu schwebenJetzt, wo wir ganz genau des Räthsels Lösung kennen,Jetzt lachen wir der Furcht der blöden Vorderzeit,Jetzt ist das Wunderland, das ferne, gar nicht weit,Und ein Spaziergang nur die Fahrt dahin zu nennen.Doch laßt uns dankbar drum im Angedenken halten,Den großen Mann, der einst die große Kluft gespalten!