176Wenn neben ihm sein eigen Fleisch und Bein,Verwesend schon, von Moderduft umflossen,Und ringsumher in gleicher HöllenpeinNoch Tausende mit ihm um Hülfe schrei'n,Die hier zuerst ihr junges Blut vergossen!Wenn endlich ihn — doch laßt das Schreckensbild!Man eilt hinaus, den Jammernden zu retten.Schon naht der Tod; die Blutung wird gestillt,Man trägt ihn schnell doch sanft vom Schlachtgefild,Und läßt ihn dann bei Menschen menschlich betten.Es fehlt der Lohn der treuen Pflege nicht,Denn siehe da! bald ist der Held genesen;Es zieht ihn hin auf's neu zu seiner Pflicht,Doch ach! der Stab, die Krücke zu ihm spricht:„Du bist nicht mehr, der einstens Du gewesenUnd ob dem Schmerz die Thräne brennend heißDem Auge jetzt, dem männlichen, entquillet:„Zwölf Jahre lang mit immer gleichem Fleiß,„Im Sonnenbrand, in Regen, Schnee und Eis,„Hast Du getreu die schwere Schuld erfüllet
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