166Schweden.Reich ist das Land an Felsen und an Wäldern,Es glänzt weithin der See'n Silberfläche;Viel tummeln sich der Rosse auf den FeldernUnd munter tönt das Plätschern kühler Bäche.Auch Eisen hat's zum Tausche für Getreide;Des Goldes zwar ist wenig dort zu finden,Doch wißt, daß sich, statt köstlichem Geschmeide,Zu Tage fast die Kupferminen münden.Ihm füllt das Meer, die Flüsse und die See'nDie Tafel stets aus überreichen Auen,Und lockend ruft's zu schroffen Klippenhöhen,Wo Nester sich die Eidergänse bauen.Hört Ihr von fern der Wasserfälle Brausen?Es stürzt der Strom in unermeßne Klüfte,Den Hain durchrauscht des Sturmes wildes Sausen,Und beutearm beschleicht der Wolf die Grüfte!
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