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Gedichte
Entstehung
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165
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165Ein Jeder ist hier gleich; hier gilt nicht Rang noch Würde,Wie müßte sonst so bald der frohe Sinn erliegen!Es giebt ja ohnehin so viel der Lebensbürde,Warum sich ohne Noth in neue Fesseln schmiegen?Doch darauf muß mit Fleiß und streng gehalten werden,Was unsern guten Ruf bei Andern könnt' gefährden.Willkommen sei uns auch in diesem HeiligthumeWenn anders sie der Gunst uns würdig möchte haltenDie lieblich duftende, die zarte Himmelsblume,Aus deren Schooß so viel der Freuden sich entfaltenEin feurig volles Hoch! soll jetzt den Frauen tönen,Sie sind es, die allein das Dasein uns verschönen!Nun Dir, Capellia! im schnellen Tanz der HorenZum Auferstehungstag aus vollem HerzensgrundeNoch einmal Glück und Heil! Es blühet neugeborenDer Zukunft schönste uns aus dieser Feierstunde!Laßt uns, Ihr Brüder! all die Gläser hoch erheben:Capellia! Dir gilt's, Du sollst gedeihn und leben!