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Gedichte
Entstehung
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151
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151Einer nur er lebt noch heutTheilte liebend meine Leiden,Auch das Aeußre von uns beidenZeigte viele Aehnlichkeit.Guter Karl! die FreundespflichtTrugſt Du redlich ſtets im Herzen,Lindern konntest Du die Schmerzen,Doch die Bande lösen nicht!Endlich fühlt ich, daß ich sei!Sprengen mußte ich die Ketten,Fliehend meine Seele rettenAus der tiefen Sclaverei!Zwischen Jüngling nun und MannTrat ich, reich an solchen Schätzen,Die den hoͤchsten gleich zu setzen,Froh ein neues Leben an.Zeigte kühn, was ich erlernt,Da, von wo zu meinem GlückeOder Unglück? MenschentückeFreiheit bringend mich entfernt.