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Gedichte
Entstehung
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145
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145In lang gedehnten Reihen stehn,Dem Golde gleich, die vollen Garben;Die Schnitter auf und abwärts gehn,Die schöne Gottesgabe sehn,Und mit geschäft'gen HändenDen Schatz nach Hause senden.Da naht dem Dorf der erste Zug,Geschmückt mit Kränzen und mit Fahnen;Gelöset ist des Schicksals Fluch,Des Brodes neuerdings genugHat uns der Herr gegeben,Drum laßt uns Ihn erheben!O Gott! Du Meer von Gütigkeit,Das keine Zeiten je erschoͤpfen;Dir, der von Mangel uns befreit,Dir, Vater! sei dies Lied geweiht,O laß das frohe LallenDer Deinen Dir gefallen!