144Danklied.N.Was wir zu hoffen kaum gewagt,O seht! es neiget zum Erfüllen;Das Herz, das kummervoll gezagt,Das Auge, das den Schmerz geklagt,Sieht jetzt dem reichsten SegenMit Zuversicht entgegen.Verschwunden ist die falsche BrutDer feindlich düstern Regenwolken;Es ſchweigt der wilden Stürme Wuth,Es stralt auf's neu der Sonne Glut,Und was da ſchien verloren,Ersteht wie neugeboren.Die Aehre fällt; des Schnitters LustMäht schonungslos die schlanken Halme!Ihr ist das herbe Loos bewußt;Allein mit dankerfüllter BrustBlickt alles, reich beladen,Zum Geber dieser Gnaden.
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