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Gedichte
Entstehung
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150Doch still davon! seht nur die andern Reichen.Weit eher — sag ich Euch — seht Ihr die Erde weichenAus ihrer Achse selbst, als daß sie ohne KlagenEin kleines Unglück tragen.Der Sorgen voll, wenn auch nicht schlecht von Herzen,Sind sie in sich vertieft, man sieht sie selten scherzen;Von Geld und nur von Geld und wie es anzuwenden,Ertönt's an allen Enden!Nur wen'ge sind von diesen Reichen allen,Die ohne Mißgunst sich in fremdem Wohl gefallen,Nur diese wenigen, die fremdes Elend kennen,Sind wahrhaft reich zu nennen!Doch auch ihr Glück, — das reinste hier auf ErdenWie häufig pflegt der Neid verderblich ihm zu werden,Und der Verleumdung Pfeil begleitet für die GabeDen Geber bis zum Grabe!Wir alle nun, wir haben unſre Sorgen,Oft ist der Abend schön und schwarz umflort der Morgen,Doch wo die wenigsten der Sorgen uns umziehen,Dahin laßt uns entfliehen!