124Frühlingslannen.Wie scheinest, Du Sonne! mir heute so warm,Was ist es, was will sich begeben,Was will auf den Gassen der fröhliche Schwarm,Das bunte, geschaͤftige Leben?Wie? kehret der Frühling, der liebliche Gast,Für diesmal zurück in so eiliger Hast,Will wirklich des Tages ErglühenZum Lenze so bald uns erblühen?Ja wahrlich! es dünkt mich kein irriger Wahn,Er kommt, den wir alle so lieben,Denn sehet, da brausen die Boten heran,Vom mächtigen Zephir getrieben.Es nahet die Wolke, die schwarze, so schnell,Es leuchten die Blitze, die heißen, so hell,Und wie sie den Zickzack entfalten,Erdröhnen des Donners Gewalten!
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