121O Du guter Hund!Könnte doch mein MundDich nach Würden preiſen;Könnte ich Dich dochAus dem harten Joch,Aus der HöllenpeinDieser Welt befrei'n!Und was ist Dein Lohn?Undank, Schmach und HohnBis zum kühlen Grabe!Geht der Odem aus:„Werft den Hund herausSeiner treuen WachtWird nicht mehr gedacht!So ist das Geschlecht,Das sich kühn erfrecht,Menschen sich zu nennen;Beßer meist als sieIst das Hundevieh;Hund! Du bist es werth,Daß man hoch Dich ehrt!
6