50Für Recht und Freiheit muß der MannSein Leben gerne wagen,Doch nimmer einem VolkstyrannSich feig entgegen tragen;Per dem Despoten dienen mag,Dem folge Schmach und Schande nach!Für König und fürs VaterlandAus voller Seele beten,Im Schlachtgewühl mit starker HandDem Feind entgegen treten;Das ist des braven Mannes Pflicht,Wer Mann will sein, der zage nicht!Wer männlich denkt, der achtet auchIm weiblichen Geschlechte,Nach altem deutschen ZeitgebrauchDie gottverlieh'nen Rechte;Der preiset willig und bereitDen hohen Ruhm der Weiblichkeit.Zwar ist dem Weibe nicht die KraftDes Männerthums verliehen,
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