45Du, wenn auch unendlich fern,Dennoch jedes Wesens Wonne;Was wär ohne Dich die Welt?Ein verödet Leichenfeld!Wenn des Winters MachtgebotUnd des Nordes eiſ'ges WehenAlles zu vernichten droht,Was wir auf den Fluren sehen;Wer ist's, der im Lenze dann,Was da schläft, erwecken kann?Wer ist's, der den BlüthenkeimIn die dürren Knospen leitet,Und den süßen HonigseimIn den Blumen vorbereitet;Wem gebührt der erste DankFür den edeln Rebentrank?Ver iſt's, der die Saaten reift,Daß die Frucht, die viele nähret,Leicht sich aus der Hülle streiftUnd ein schmackhaft Brod gewähret;
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