56Und der Mond aus fernem AethermeerFreundlich uns mit seinem Glanz erquicket;Ob das Nordlicht auch am Himmel strahlt,Und in Purpur sich der Bogen malt;Ob des Tages siegendes GestirnSchnell die nächt'ge Dunkelheit auch wendet,Ob es in die düstern Erdenwirr'nReiche Ströme auch des Lichts entsendet;Ob auch, wenn sein Ball im Ost ersteigt,Schüchtern jedes andre Licht erbleicht:Alle seid Ihr Lichter! allzumalFür das äußre Auge nur geboren,Für die Zeitlichkeit und ihre Qual,Zeitlich nur zum Troste uns erkoren;Und wie alles hier ein Ende nimmt,Also ist auch Eure Zeit bestimmt!Eines nur, das tief im Busen ruht,Ist an Tag und Stunde nicht gebunden,Dieſes einen wunderbare GlutWird nicht in der Außenwelt gefunden;
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