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Gedichte
Entstehung
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55Sei gepriesen mir, Du Feuerkind,Sei gesegnet mir, verklärte Hülle!Wie das Dasein träumend erst gewinnt,Also faß ich geistig Deine Fülle;Geistig nur verstehe ich Dich ganz,Sphärengöttin mit dem Sternenkranz!Geistig nur, denn ob Dein Strahl auch gleichGanz allein uns Blinde läßt erkennen,Was wir hier im weiten GottesreichUnterscheiden, sehen und benennen;Ob auch ohne Dich das Auge todt,Fremd das Morgen= und das Abendroth!Ob auch wohl der Kerze schwaches LichtWenn der Winternächte zögernd SchleichenDen gewohnten Schlummer unterbrichtManche süße Tröstung uns mag reichenOb auch oft der Lampe milder ScheinWunderbar die Seele kann erfreun!Ob auch gleich der Sterne zahllos HeerSanft von oben auf uns niederblicket,