52O wie theilt Dein fühlend HerzDann so redlich meinen Schmerz!Wenn sie mir auch alles nimmt,Kann sie Dich doch mir nicht rauben,Daß wir beide uns bestimmt,Laß, o Theuerste! mich's glauben;Laß mich — nimm mein Flehen an!Knecht Dir sein und Unterthan.Dir zu dienen, will ich gernJedes andre Glück entbehren,Nur in Dir will ich den Herrn,Den Gebieter stets verehren;Sei es wachend, ſei's im Schlaf,Opfert Dir Dein treuer Sklav!Laß, o Lichtgeborne! DichIn die offnen Arme schließen,Laß in Deinen Buſen michMeine Liebesglut ergießen;Ohne Dich steh ich allein,Kann und mag ich gar nicht sein!
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