Druckschrift 
Gedichte
Entstehung
Seite
23
Einzelbild herunterladen
 

25Rastlos fliehen sie dahin, die Tage,Alles was erschaffen, folgt dem SchlageDer gebietenden, gewalt'gen Zeit;Wo wir wandeln, schwingt sie ihr Gefieder,Aller Orte hallt ihr Rauschen wieder,Ueberall ist die Vergänglichkeit!Dieses ist's, was wir genau erkennen,Zeitbegriffe wissen wir zu nennen,Weil wir selbst des Wechsels Sklaven sind.Aber wenn von Ewigkeit die Rede,Schweigt sofort des Grübelns wirre Fehde,Und der Weiseste ist dann ein Kind!Ohne Anfang! heißt es. Nie begonnen,Längst gewesen also, eh die Sonnen,Eh' noch ein Atom im Raume war.Ja gewiß, eh noch der Raum gewesenDer Begriff von Ewigkeit läßt's lesenWar ein Etwas auch schon offenbar!Sinnend werf ich hier aus meiner KlauseSeufzerblicke nach dem Himmelshause