Anhang. Pbysiognomische Bemerkungen. 29
Namen annimmt, um sich zu verbergen; No. 25, ebenfalls eineschlaue Diebin, die in Gemeinschaft mit ihrem Manne stiehlt;No. 17, frühreife kleine Taschendiebin; No. 32 und 40, ehe-brecherische Amerikanerinnen, die, nachdem sie Mann undKinder ausgeplündert haben, auf und davon gehen und dieBeute mit ihren Geliebten theilen; und schliesslich No. 33und 25 auf Tafel XXXII, unverbesserliche Taschendiebinnen.
Unter diesen 83 finden wir indessen 13 Individuen, beidenen trotz ihrer schlechten Neigungen physische kriminelleCharaktere absolut fehlen, so No. 2, 4, 15, 26, 27, 34, 41, 42,44 auf Tafel XXXIV und No. 34, 27, 41 auf Tafel XXXII.
Erklärlich ist dieser Mangel an speziellen Verbrecher-merkmalen bei No. 2, einer alten Frau, die aus Noth Lebens-mittel stiehlt; ferner bei No. 26, die auf Suggestion vonSeiten ihres Geliebten hin stiehlt; bei No. 44, der in Bigamielebenden Amerikanerin, die ihre Verbrechen theils aus Noth,theils aus leidenschaftlichen Impulsen beging. Nicht erklärlichist das Fehlen der Merkmale bei No. 15, einer Prostituirtenund Diebin; bei No. 34, der Maitresse einer ganzen Bande;bei No. 51, einer Diebin; bei No. 42, einer Giftmischerin,die ihren Mann ermordete, und schliesslich bei No. 27, 34und 41, jugendlichen deutschen Taschendiebinnen.