Vorwort.
Der Zweck des vorliegenden Atlas ist der, dem Leser einMittel dafür zu bieten, selbst zu prüfen und nacbzuseben, in-wieweit meine Behauptungen über die Verbrechernaturen zu-treffen, was aus Gründen der Zeit- und Eaumersparung in demWerke über den Verbrecher im Text selbst nicht in dieserAusdehnung möglich war.
Der Atlas ist somit ein integrirender Theil des genanntenWerkes und für dasselbe sehr wichtig; ich möchte den Leserganz besonders auf den die Tafeln begleitenden Text auf-merksam machen, in dem sich vielfach Bemerkungen finden,die mit ihrem vielen Detail den Zusammenhang des Vortragesin dem Hauptwerke selbst beeinträchtigt haben würden.
So habe ich unter anderem das näher erläutert, was inder Verbrecherwelt der (von den Ethnologen so genannten)Piktographie der Wilden und ihrer primitiven Kunstübungentspricht. (Taf. LVIII—LXIV.)
In der vorliegenden Ausgabe des Atlas habe ich besondersdanach gestrebt, so vollständig wie möglich die Existenz desTypus und seine Merkmale beim geborenen Verbrecher undEpileptiker zur Darstellung zu bringen. Zu diesem Zweckehabe ich den Werken und Mittheilungen meiner Freunde,Mitarbeiter und einiger auf gleichem Gebiete selbständig ar-beitender Forscher neue Dokumente entnommen. 1
1 Ferei (Omicidio, 1895), Maebo (Caratteri dei delinquenti), delDbago , de Blasio, Ottolenghi, Maxime du Camp, Cantel-Bey,Mingazzini, Penta, Roncoeoni, Dietteich, Magnan, de Siltfsteis,Stadeeini, Frigeeio, Baee, Tabnotvsky, Prinz E. Bonaparte, Fallot,Lacassagne, Benedikt, Boselli und Mobaglia (Taf. LI—LIV, LVIIIbis LXIV).