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heraus, welche der Hermann hiess, ein Blatt,was mit dem westphälischen Anzeiger einerleiTendenz hatte. Ich war ein fleissiger Mitarbei-ter au demselben, obgleich er keine 200 Exem-plare Absatz hatte.
Ich gab einen Aufsatz über das Spielenin der Lotterie und zeigte darin, dass dieLot-terie-Direction alle f» Jahren das ganze Geld habe,und wenn man die kleinen Nebenverdiensten nochmit rechnete so kämen erst 4V2 Jahr heraus.
Der Aufsatz wurde gedruckt, und der HerrRegieruugs-Rath Altgelt, der Censor war^ kamzu mir und sagte: „er könne den Aufsatz nichtpassieren lassen, denn er sei gegen das Censur-edikt."
Der Aufsatz musste also herausbleiben, undes erschien den 1. Januar 1835 nur ein halberBogen vom Hermann.
Dieses ist die Kehrseite von der Censur. Mei-nen Namen hatte ich natürlicher Weise genannt.
Ich will ein zweites Beispiel anführen.
Der Staatskanzler Fürst von Hardenberg warim Jahr 1819 in Piemont und Herr von Stäge-mann hatte die Herausgabe der Staatszeitung.
Es wurde nun in den Zeitungen viel gesprochenüber die Rückschritte in Preussen.
Der Staatskanzler schrieb nun einen Aufsatzdagegen und sandte ihn an die Staatszeitung,(dem Herrn von Stägemann) aber er nannte sichnicht Der Aufsatz wurde gleich gedruckt, undder Censor, der nicht wusste, dass er vom Für-sten war, strich ihn so, dass man seine Abstam-