Druckschrift 
Ueber Pressfreiheit und Censur
Entstehung
Seite
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9Ich befehle Euch daher die genannte Kammerhierdurch für die Zukunft gemessenst anzuweisen.Uebrigens will ich nicht hoffen, dass überdiesen Disput die Sache selbst, nämlich die Re-paratur der schadhaften Brücke wird vergessenwerden."

Berlin, den 20. Februar 1804.

(gez.) Friedrich Wilhelm.

Der Regierung« - Rath Mallinkrodt liess dieseKabinets-Ordre im westphälischen Anzeiger ab-drucken.

Im Jahr 1806 nach der Schlacht von Jena wur-den wir französisch und die Ceusur wurde sehrstrenge.

Mit dem Jahr 1813, 14 und 15, wo der Frei-heitskampfgekämpft wurde, hatte man gar keineCeusur.

Der deutsche Beobachter wurde in Ham-burg vom Jahr 1816 bis 1818 durch Herrn De-vel ausgegeben und ich wurde ebenfalls Redac-teur, nur war ich an keinen festen Ort gebunden,weil Herr Devel in Hamburg war.

Die Hamburger Ceusur war nicht strenge, aberich kriegte Streit mit dem Sekretair des Gene-ral-Postamt's in Berlin, der die Zeitungen be-sorgte. Indessen der Streit legte sich wiederdurch den General-Postmeister von Sägebarthund der deutsche Beobachter, wurde nachwie vor versendet durch die preussische Post.