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Ueber Pressfreiheit und Censur
Entstehung
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7Im Jahr 1839 gab ich eine Schrift heraus dieden Titel hatte: Die Sternschnuppen. Ham-burg bei Perthes, Besserer & Mauke. Obdiese eine Censur gehabt hat oder nicht, ist mirunbekannt. Wahrscheinlich nicht, denn in Ham-burg wird die Censur noch so sein wie sie imJahr 1800 war, wo sie blos die Zeitungen cen-sorirten, aber nicht die Bücher.

Alle diese Schriften sind mit meinemNamen unterzeichnet, und wo mein Namenicht unterzeichnet ist, das ist nicht vonmir.

4.

Im Jahr 1798 gab Mallinkrodt den westphä-lischen Anzeiger heraus, und er hatte keine Cen-sur. Später kriegte er Censur, aber sie war sehrmilde.

Mit der Kammer in Hamm kriegte er Streitüber die Ruhrbrücke in Schwerte, von der einReisender versicherte, dass sie mit losen Bretterngemacht sei und dass des Nachts sehr leicht einUnglück kommen könnte.

Der Herausgeber Herr Regierungs - Rath Mal-linckrodt wandte sich gleich an den König undlegte das Blatt bei.

Der König erliess hierauf an den Staatsmini-ster von Angern folgende Kabinets-Ordre:

Mein lieber Staatsminister von Angern!

Bei der in den Anlagen von dem fürstlich nas-sauischen Regierungs-Rath Mallinkrodt zu Dort-mund geführten Beschwerde über die Kriegs undDomänen Kammer zu Hamm kommt alles darauf