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1 (1892) Texte
Entstehung
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XXVI
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XXVI VORREDE ZUR ZWEITEN AUSGADE

besprochenen allitlerierenden zeüen. die beiden stellen aber, wo nachSchneller gloss. sax. s. xm schon im Heliand tli und d gebunden seinsollen, 73, 20 thicchero thorno an lliemo ilage, 140, 18 an Üiöm dagumthegno liobost beweisen dies so wenig, als der dreimal im Beovulf 197.790. 806 wiederkehrende vers on }>a3m däge [>ysses lifos es für diesgedieht beweisen würde.

Neben der neuen, aus der aspirata entstandenen media aber bezeugenjene jüngeren denkmäler auch die fast uneingeschränkte forldauer deralten im rheinfränkischen, es ist dies wieder ein merkmal, das den dia-lekt nicht nur von dem ostfränkischen, sondern auch dem südfränkischenunterscheidet und den nördlichen mundarlen näher rückt, der Is. ge-stattet der neuen, ans d entstehenden tenuis nur eingang in der Ver-doppelung durch consonantumlaut (dliritto antlutti mitti neben bitdan),in den praepositionen ant unt und mit, im anstaut der verbalflexionenund sonst zuweilen im auslaut (chibot stat hanl hört) oder in Verbin-dung mit consonanten (hartnissa, miltnissa, baltlih, guotllh udgl.), ausser-dem aber nur noch in dhräto neben drädo und in den Wörtern fatermuoter muot und got, doch in diesem in der flexion nicht einmal regel-mäfsig, noch auch in dem abgeleiteten muodic. da nun der dialekt dasxxn alte t regelmäfsig nach hochdeutscher weise zu z verschiebt, so findet sichdie tenuis sonst nur noch da, wo das hochdeutsche überhaupt wegen einesvorhergehenden oder nachfolgenden consonanten die Verschiebung nichteintreten lässl, zu welchen fällen auch die Wörter eitar bittar liltittarotar snotar uuintar gehören, wo ehedem die vocallose Verbindung tr be-stand, der dialekt bevorzugt so sehr die media, dass er sogar die uraltenVerbindungen lit und l't gerne als bd und fd darstellt, so wird im Is.rehd, uuihd, in den eiden mahd geschrieben, in den eiden ist der ge-brauch des t selbst noch beschränkter als im Isidor. im Ludwigslieddagegen zeigt sich eine beträchtliche zunähme, im anlaut in trubtin undnicht nur im auslaut, sondern auch überall im inlaut neben der altenmedia, ebenso hat das fränkische gebet (LVIII), das freilich durch diehand eines oberdeutschen Schreibers gegangen ist (s. 520), truhtln undgasunti neben indi. d steht durch in den Mainzer glossen mit einer ein-schränkung durch t namentlich im auslaut, auch in der Verbindung bdund fd im inlaut. ebenso in der Mainzer beichte, neben bl auch bd undumgekehrt vebönli neben unde, -ta neben -da. die deutschen Wörter derin Mainz nach der mitte des IX. jh. aufgezeichneten visio Karoli (Graff3, 855/. Joffe bibl. 4, 702 f.) rahf. radoleiba. nasg. enü dagegen folgenganz der hochfränkischen Orthographie, kaum aber stellt sich der jüngererheinfränkische consonantismus, wie er sich im Xjh. gestaltet hatte, inhinsieht der dentalen irgendwo consequenter dar, als in der Reichenauerbeichte, wo t nur in sanete, in der wunderlichen Verbindung btd undtd statt tt wie im Isid. (s. zu LXXV, 1) und endlich im auslaut be-gegnet, da jedoch das stück wegen des ua {oben s. xix) nicht rhein-fränkisch sein kann, so muss der Schreiber in Reichenau wohl eine par-tielle neigung seiner mundart übertrieben und eine regel daraus gemachthaben, man könnte ihn für einen Südfranken halten, etwa aus dem