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1 (1892) Texte
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XXV
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VORREDE ZUR ZWEITEN' AUSGABE . XXV

hieben tili, einzeln sogar auch noch im Tatian für d (Schindler s. xui,Sievers s. 13), aber nur in dem alten stück der lex salica, neben ags. wwie im Hildebrandsl., mit solcher consequenz erscheint, dass es in demübrigens ganz streng hochfränkischen denkmal (32 tuent usw.) dasnur in einzelnen worten und formen wie der Tatian zum niederdeutschenne igt das ( ] ganz verdrängt und vertritt bis auf tit. LXII alöilo undnach n und I: 28 indi, 29 felde. das dh behauptete sich auch imfränkischen im anlaut nicht dem tli gegenüber, für das ein alles her-kommen sprach, da es die merovingische zeit von den Römern über-kommen , die Römer aber diese bezeichnung der deutschen aspirata imvierten jh. von den Griechen erlernt hatten, aber im in- und auslautfindet sich dh anfser dem Is. noch in andern entschieden rheinfränkischendenkmälern, im inlaut in den Strafsburger eiden, an beiden stellen imLudwigsliede und zwar hier schon im inlaut mit d, im auslaut mit thwechselnd, nördlicher, im Trierer capitulare, in den Xantener glossen,in dem thüringischen de Heinrico, in den Pariser Virgilglossen (nebeneinigen dh) zs. 15, 18. 28, in der Leidener hs. des Williram und noch inden von Wiggert (scher flein 1, 2 ff.) herausgegebenen bruchstücken einernordthüringischen interlinearen psalmenversion aus dem XII jh. und der xxiStrafsburger hs. des Rulandsliedes (WGrimm vorr. s. xxi) vgl. untens. 485 herscht in Übereinstimmung mit einer im allsächsischen,, imIleland Cot ton., in den allen psalmen, dem psalmencommentar LXX1,den Essener stücken (LXIX. LXX) bis zum glauben (XCV1I1) geltendenregel das th in gleicher ausdehnung wie das dh im Is. auch das 'Augs-burger gebet' (XIV) hat das th im inlaut, wie im anlaut, und da hier auchsonst die weiche fränkische lautbezeichnung durchsteht, die apocope dest in eigenhaf ganz dem fränkischen dialekt entspricht (s. zu LXXV1, 2)und der genetiv thinero mildo ihm nicht widerspricht (vgl. LXXIII, 8.LXXIV a , 8, Dietrich hist. decl. s. 2G, Sievers s. 42), so kann ich daskleine stück nicht für schwäbisch, noch auch für baierisch halten; womitdie bemerkung Dämmlers (exe. zu XIV) über die Herkunft der hs. ausWestfranken stimmt, über das th der wahrscheinlich alemannischenSamariterin s. den excurs zu X. das dh verschwindet im mittel- oderrheinfränkischen im in- und auslaut mit dem neunten jh. zugleich mitdem th im anlaut und beide bezeichnungen weichen von nun an dem d,auch im hoch fränkischen das th, wie vorhin schon s. xi bei den Würz-burger stücken angemerkt wurde, wo die in- und auslautenden th LXIV,I, 28. 31. 2, 8. 18 Fredthant, 1, 36 Ötfrilh, LXXVI, 16 quath vomSchreiber nur noch zum Zierat angebracht sind, die Mainzer glossen, dieman auch nach den sprachformen unmöglich mit Graff auf die grenzedes achten und neunten, frühestens des nennten und zehnten jh. setzenkann, haben noch drei th 284 ttb claffötb, mAnöfh, 287 b forlhoro, dieMainzer beichte LXXIV 8 , 7. 12. 14. 15. 16. 21 sieben im anlaut, 11 einsim auslaut. in den jungem rheinfränkischen denkmälern, deren reihe mitdem Friedberger Christ (XXXIII) beginnt, finden sich kaum noch spurender alten aspirata. wie früh der unterschied der aspirala und media inder ausspräche sich abschwächte, lehren die zum Petrusliede s. 289 f.