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1 (1892) Texte
Entstehung
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XXI
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VORREDE ZUR ZWEITEN AUSGABE XXI

»isses LH, 6. sonst aber steht ua in den Urkunden durch, ferner er-scheint Otfrids in für io selbst da, wo er es nicht zulassen würde, unddaneben sein ie. dies schon 19 a. SOS in Kielenhein), während sonstnoch io oder eo her seht, die ia beginnen 175 a. 825 mrt Liabfaeri Tliiato?ieie?i Thiotbald; f/a»m /btye» 185. 198. 251 a. 825. 30 «ocA Theode-bertus Theotbald Tbeothart, 172 a. 830 Thiodolf Liablind, 151 a. 840Theadarät Theodericus Thietram Friesini Thiatmar, 270 a. 840 Diet-man, 200 a. 847 Thietman, 204. 54 a. 851 von Otfrids hand Theatrtb,156 a. 855 Tbiatram Friasini, 49 a. 858 Thiotricus, 272 a. 861 Blia-sahgouue Thiatbirc, 165 c. 850 von Otfrid Thiathart. ou für au be-legt 272 mit Bliasahgouue zweimal; Sarahgeuui in Otfrids Urkunde 204a. 851 die umgelautele neben form des worts, deren er sich im evange-lienbuch 2, 14, 2 bedient, sein altes d im anlaut endlich für hoch-fränkisches und oberdeutsches t 191 a. 811 Dagalind, 238 a. 818 Druago,127 a. 819 Danna Duata, 172 a. 830 Dugiman {vgl. 227 a. 718 Daga- xvntlirut Deila usw. unten s. xxn); sein t für d im in- und auslaut 174.72 o. 809. 30 Batahilt, 191 ödalhart Theothart, 180 a. 811 Buatrit, 127Duata, 198 (251) a. 830 Buato, 151 a. 830 Uato, 171 a. 858 UuillimuatGaganhart Theganrät Herimuat Ruadlant Egilmuat usw., obgleich hierSchwankungen vorkommen 171 Liuclo, 175 Uäda und sonst, selbst in denotfridischen Urkunden 165 üödo, 204 (254) Muatheri Theatrlh llillibodo(-boto) Hildibald. wenn also Otfrid das heimweh aus erfahrung kannte,nach der oft cilierten stelle 1, 18, 2530, so wird er diese erfahrungwohl auf der schule in Fulda oder anderswo, nicht aber in Weifsenburgoder im Speiergau gemacht haben und dies seine heimat sein.

Otfrids Sprache nähert sich nun in vielen punkten so sehr dem ale-mannischen, duss JGrimm ihn ehedem sogar selbst für einen Alemannenhielt, dem doch schon sein constantes d im anlaut für i widerspricht,dieselbe annäherung aber muss bei gleicher Ursache an dem ganzen süd-rande Fremdem gegen Alemannien, durch Ost franken hin bis zur baie-rischen grenze an der Rednitz stattgefunden haben, und eine ähnlicheerscheinung wiederholte sich dann gegen norden, von der Mosel und Eifelstuft sich die spräche gegen die Maas und Rheinmündungen hin in denheutigen volksmundarten immer mehr ins niederländische ab, das selbstnur die letzte rein niederdeutsche fortsetzung des fränkischen ist, unddiesseit des Rheins schliefst sie sich an das sächsische an. eine vergleichungder heutigen kölnischen mundart mit dem kölnischen Schriftdeutsch deszwölften und dreizehnten jh. wird auch hier das allmähliche zurück-weichen des niederdeutschen bestätigen und für das achte und neunte istam Niederrhein teie in Hessen und Thüringen noch ein übergewicht desniederdeutschen in der Volkssprache anzunehmen, das erste entscheidendezeichen dieser Übergangsmundarten, das im auslaut noch nicht zu z ver-schobene t nehmen wir wahr in der trierischen Übersetzung des capilu-lares (LXVI), die mit ihrem that 1. 6. 8. 19. 21. 25 die spräche ungefährauf dem Standpunkt der heutigen volksmundart zeigt, die in Trier nochdet und wat bewahrt; ebenso hat die trierische Urkunde a. 1218 inHöfers auswahl nr. 2 dat dit bit. auch sonst tritt das niederdeutsche