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1 (1892) Texte
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XIII
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VORREDE ZUR ZWEITEN AUSGABE XIII

(wegen 25 s. anm.) wrekkio verlangt und damit den reim unmöglichgemacht halten, vgl. Wrachari, Wracheri, Wrachard, Wracard in Lacom-blets niederrhein. urkundenb. nr. 2. 3S. 52. 55 a. 794. 820. 837. 841,wrechen, wröd in Gottfrid Ilagens käln. reimchron. muss im abecedarium ixnordm. V, 5 ritnn für writan hergestellt werden, so rückt das stück damitder altthüringischen oder hessischen mundart nahe, wr war wie imsüdlichen, so auch im mittleren Deutschland schon im achten jh. im ver-schwinden, die letzten Beispiele dafür sind uuurennun gl. Rb. (Diut.1, 532% Graffl, 978), uuerecho? gl. Jun. C s. 255 Nyer., uureh Isidor15 a , 7, Werachio im Speiergau cod. Lauresh. nr. 2056 a. 784, [cum illouuerenione Dronke cod. dipl. Fuld. nr. 174 a. 802, parentes niei]Uurecheo [et Uualtlirat] im Grabfdd Dronke cod. dipl. Fuld. nr. 304a. S44, uurendo gl. Par. xxxi (zs. 15, 31. 48). im Hede findet sich keinz für t, kein f pf für p, k für li, cli noch dreimal in ik 1. 12, harm-licco 66, sonst freilich ih mih dih sih und hh ch im inlaut, die aberebenso wie cli für k im anlaut und inlaut, in folches folclie, OtachresOtachre, reccheo, dechisto, wie p für b in prüt, pist, gap und sippanund t und d für d und die aspirata tli (s. s. xi) erscheint nur indem namen Theotrlbhe 19 und ags. ä. viermal zu anfang bis v. 5allein dem Schreiber angehören, der wohl die oberdeutsche, nicht aber dieausgebildete fränkische lautbezeichnung kannte und noch weniger nieder-deutsch zu schreiben und zu sprechen gelernt halte, auch sein fast con-stanles inlautendes tt (s. exe. zu 2), in luttila sitten und lutlilö zwarbegründet, ist in urhßltun hetti licittu usw., wie schon JGrimm be-merkte (gramm. 1 2 , 168), nur eine nachahmung des hochdeutschen zz. erwollte oder sollte ein wesentlich niederdeutsches gedieht zur aufzeichnungbringen, aber nur an hochdeutsche schrift und rede gewöhnt, kam er inder Wiedergabe der abweichenden laute und formen nicht über eine ge-wisse grenze hinaus, die entgegengesetzte ansieht, dass jemand ohnegenügende kenntnis des niederdeutschen das ursprünglich hochdeutschegedieht in jene mundart habe umsetzen icollen, kann vernünftiger weiseniemand aufstellen, in den namen der ältesten thüringischen Urkundenüber die Schenkungen des herzogs Heden an den heiligen Wilibrord vomj. 704 und 716 bei Marlene et Durand velt. SS. coli, ampliss. 1, 13. 22(Brequigny p. 367. 411 nr. 254, 292, Pardessus 2, 263. 308 nr. 458.500[, MG. SS. XXIII, 55. 60]) aber stehen nun die dentalen noch ganzauf der stufe des niederdeutschen: Theodräda Thuringus, Döda AdoHedenus, und namentlich t für z in [super lluvio Huitteo (jetzt Weisebei Arnstadt),] Virleburh, Adogöto und wahrscheinlich auch Cato. diesgenügt um die vorhin aufgestellte Vermutung zu bestätigen, wenn sichauch sonst über den consonantismus der zeit nichts weiter aus den Ur-kunden ergibt, da Hocclius allerdings mit der Schreibweise des liedesstimmt, aber wohl hur für Hroccus oder Chrocus verschrieben ist undRichisus ebenso gut Ricgisus als Riligisus sein kann, nun aber belegtdas lied de Heinrico (XVIII) die merkwürdige tatsache, dass schon imXy/i. am hofe der sächsischen kaiser ein hochdeutsch gesprochen wurdeganz von dem typus wie später im zwölften und dreizehnten in den an