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2,2 (1903)
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1350
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1350 Kleffel,

bootesCyclop". Nur einer englischen Einrichtung dieser Art soll hiergedacht werden, welche bereits im Jahre 1867 ins Leben gerufen wurdeund durch ihr langes Bestehen und ihre ununterbrochene segensreicheWirksamkeit den besten Beweis dafür liefert, dass die bei ihrer Er-richtung gehegten Erwartungen, richtigen, das vorher Erörterte voll be-stätigenden Voraussetzungen entsprungen waren. Es ist dieses dieHospital- und Ambulanzeinrichtung des Metropolitan Asylums Board inLondon zur Aufnahme von Pockenkranken, welche in dem Abschnittdieses Buches über Krankentransportwesen (von George Meyer) ein-gehend geschildert ist.

Was nun den vorher erwähnten Gedanken des Transportes von Ver-wundeten und Kranken auf Wasserwegen anbetrifft, so ist es bekannt,dass man bereits zur Zeit der schlesischen Kriege Friedrich des Grossensich für jenen gern derselben bediente, wenn es sich um die Zurücklegungweiter Entfernungen handelte. So heisst es in einer Nebenbestimmungdes Hubertusburger Friedens vom 15. Februar 1763:Wenn die preussi-schen Truppen Sachsen räumen, so bleiben die Lazarethe zu Torgau undWittenberg so lange bestehen, bis bei offen werdender Schifffahrt dieKranken und Alles, was zum Lazareth gehört, weggeschafft werdenkönnen." Wie sich der Transport eines Lazarethes im Jahre 1795 ge-staltete, davon entwirft der sächsische Generalstabsarzt Raschig einebelehrende Schilderung, als die sächsischen Reichstruppen vom Rhein inihre Heimath zurückkehren sollten. Für die schwer Kranken, die nichtzu gehen im Stande waren, blieb kein anderes Fortkommen als zuWasser. Auf demselben ging es äusserst langsam wegen der Krümmungenund der Seichtheit des Mains, und die Witterung und Jahreszeit warenden Kranken besonders des Nachts sehr ungünstig. Zu Wasser wurdenungefähr 700 Mann befördert. Unterwegs wurde hier und dort an-gehalten, schwere Kranke vom Lande auf die Schiffe und Rekonvales-centen von diesen nach Land gebracht. Während der napoleonischenKriege wurden Kranke von Wien aus die Donau hinauf nach Linz ge-schallt, von Königsberg nach Elbing, Marienburg und weiter. Von derWeichsel führte man Kranke nach Bromberg und von da durch dieSchleusen nach Landsberg. Vom Schlachtfeld an der Katzbach kamenVerwundete zu Wasser nach Berlin. Von hier aus schickte man 4000Verwundete nach Güstebiese und verth eilte sie von dort in die pommer-schen Lazarethe. Von Dresden gingen grosse Transporte die Elbe herabnach Torgau und Magdeburg. Nach den Schlachten bei Ligny und Belle-alliance führte man Verwundete die Maass hinab und den Rhein hinaufbis Düsseldorf und weiter. Auch in Frankreich benutzte man die Wasser-läufe der Seine und Marne. 1864 leisteten, wie Esmarch berichtet,mehrere kleine Segelschiffe, welche die Johanniter nach Erstürmung derDüppeler Schanzen zum Transport der Verwundeten von Sundewitt nachFlensburg verwerteten, vortreffliche Dienste. Im russischen Feldzuggegen die Türkei im Jahre 1878 machten die Russen ausgedehnten Ge-brauch vom Wassertransport. Vom 15. Mai 1877 ab standen in St.