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derlich sind (2—4 Krankenträger). Der Arzt ist für die Landung mitVerbandtasche, Notizbuch und Trillerpfeife (zum Dirigiren der Kranken-träger) ausgerüstet, abgesehen von seiner militärischen, feldmarsch-mässigen Adjustirung. Die Lazarethgehülfen (Sanitätsmaate) führenebenfalls Notizbuch, Verbandtasche, ferner eine grössere Tasche mitVerband mittein und eine Labeflasche. Event, müssen sie auch einenArznei- oder Verbandtornister tragen, in denen die Instrumente, Arzneienund Verbandmittel für den Verbandplatz untergebracht sind. DieKrankenträger sind mit einem starken Messer und von je vieren einermit Labeflasche und Verbandmitteln ausgerüstet. Die Mannschaftenselbst werden auf Anordnung des Commandanten vor der Landung anBord je mit einem Verbandpäckchen versehen. Diese Verbandpäckchenwerden an Bord vorher angefertigt und enthalten zwei Compressen ausantiseptischem Mull, eine antiseptischo Oambricbinde und eine Sicherheits-nadel. Als Umhüllung dient ein Stück wasserdichten Stoffes. Sie wer-den in der Vorrathstasche getragen.
Als Transportmittel werden Krankentragen mitgegeben, die zu ihrerBedienung je vier Krankenträger erfordern. Diese Tragen bestehen jeaus zwei langen Bambusstäben, die mit passenden Querbrettern zu einemRahmen zusammengefügt, verschnürt und dann mit einer abgepasstenSegeltuchleinwand fest überspannt werden. Auf die so zusammengesetzteTrage wird eine Kopfrolle aufgebunden und eine wollene Decke gelegt.Heber den auf der Trage liegenden Verwundeten werden von beidenSeiten dreieckige Leinwandansätze geschlagen, die in der Mitte in derßauchgegend zusammengebunden werden können. Die Träger bedienensich beim Transport der Trage je eines Tragegurtes, der über die Schul-tern gelegt und an den Enden der Tragestäbe befestigt wird. Das Auf-laden auf die Tragen und der ganze Transport geschieht in derselbenWeise, mittelst derselben Handgriffe und Commandos wie in der Armee.Auseinandergenommen, werden Querbretter, Kopfrolle und Leinwand-bezug einerseits, wollene Decke und Tragegurte andererseits je zu einemBündel vereinigt, und die Tragestäbe neben einander festgebunden. Sokann die Trage auf sehr kleinem Platz in dem Transportboot ver-staut werden.
Zum Landen, sowie zur Rückbeförderung des Sanitätspersonalesund Materiales werden die „Jollen" genannten kleinen Ruderboote, vondenen jedes Kriegsschiff eines oder mehrere mit sich führt, benutzt.Diese Boote führen als Sanitätsboote die Genfer Flagge. Wenn das Bootnicht durch ein Dampfboot geschleppt wird, müssen es die Kranken-träger selbst durch Rudern fortbewegen, weil eine besondere Ruder-mannschaft das Boot zu sehr belasten würde. Auch der Arzt und dieLazarethgehülfen werden in diesem Boot befördert. An Material mussdas Boot ausser den schon genannten Gegenständen (Krankentragen,Arznei- und Verbandtornister, Labeflaschen u. s. w.) auch die zur Aus-rüstung des Verbandplatzes noch nöthigen Dinge, wie ein Wasserfassmit Zubehör, Waschschüsseln, Irrigatoren, Compressionsapparate, Labe-