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der Kranke auch auf Treppen gleitend hinunterbefördert oder längs desDecks geschleift werden.
Als Nachtheile dieser Hängematte hat man es bezeichnet, dass derApparat für manche Schiffe zu lang sein dürfte. Beim horizontalenTransport könne man damit in engen Gängen schwer um scharfe Eckenherum kommen; man stosse beim Versuch, den Apparat aufzurichten,leicht oben oder unten an Hindernisse an, die man zwar für sich selbstleicht durch einfache Körperbewegungen, Heben der Beine, Beugen desKopfes u. dgl. vermeiden kann, die aber für einen starren, langenKörper schwer zu umgehen seien. So könnten auch beim Herunter-gleiten der langen Hülse von einem Deck zum andern Schwierigkeitenentstehen.
Deshalb sei kürzeren Transportapparaten der Vorzug zu geben.Wenn man den Verwundeten in halbsitzender Stellung, in einer sichdem Körper eng anschmiegenden, aber dabei doch festen Hülse. lagert,so kann man ihn auch so noch durch alle überhaupt benutzbaren, engenLuken und Wege hindurchbringen und hat neben allen Vortheilen derfesten Hängematte noch den der grösseren Kürze des Apparates. Eshandelt sich bei den diesen Rücksichten entsprechend hergestellten Appa-raten um offene Rinnen aus Drahtgeflecht, Korbweiden, Bambus, Palmen-rippen u. dgl., die für das Gesäss ausgebuchtet und auch für die Knieso gebogen sind, dass der Verwundete in ihnen eine bequem sitzendeStellung einnimmt. Diese Rinnen müssen den Verwundeten engumschliessen. Zur Vermehrung ihrer Festigkeit sind sie nöthigenfalls mitSeitenschienen und einer Rückenschiene zu versehen. Dieses von demFranzösischen Marinearzt Auffret angegebene Modell hat viele Vortheile.Es ist leicht und fest, der Kranke sitzt wie in einem Fauteuil ganzsicher und der Apparat ist überall an Bord zu gebrauchen. Zum Ver-ticaltransport wird er an einer Kette oder an Stricken, ähnlich wieunser alter Deutscher Transportstuhl aufgehängt; er kann dabei obendreinin Leitschienen auf- und abgehen, was aber nur ausnahmsweise nöthigsein dürfte. Man kann den Verwundeten in diesem Stuhl aber auchsehr gut schräg auf einem Brett hinunter gleiten lassen (Rolle am Fuss-theil) oder von Hand zu Hand hinuntergeben. Der Horizontaltransportkann von zwei Trägern mittelst seitlich angebrachter Tragestangen aus-geführt werden; man kann den Verwundeten aber auch wie auf einemKarren auf den am Fusstheil des Apparates angebrachten Rollen vorsich herschieben, indem man sich hinter den Apparat stellt, ihn an inder Schultergegend seitlich angebrachten Handhaben etwas in die Höhehebt und vorwärts schiebt. So kann man den Verwundeten sehr gutauch um scharfe Ecken in engen Gängen bringen. Der Apparat kannferner an Torpedoleitschienen oder den für den horizontalen Munitions-transport bestimmten Suspensionsschienen aufgehängt und so weiter be-wegt werden. Um den Apparat mit dem Verwundeten schliesslichirgend absetzen und niederlegen zu können, sind allerdings besondereGestelle, mindestens ein Kopfgcstell nöthig, damit der Kranke nicht mit