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Roth,
der Statistik des Jahres. 1885, dass ungefähr der dritte Theil in Folgeeigener Erkrankung oder Erkrankung des Ernährers, der siebente Theilin Folge Altersschwäche verarmt ist. Zu berücksichtigen ist hierbei,dass die Erforschung der Armuthsursachcn auf absolute Zuverlässigkeitnicht Anspruch erheben kann, da in der Regel mehrere ursächliche Mo-mente zusammenwirken und dem subjeetiven Ermessen ein weiter Spiel-raum gelassen ist. Hieraus erklärt es sich, dass die vorliegenden Sta-tistiken, insbesondere auch die in verschiedenen Ländern des deutschenReiches erhobenen und vielfach jährlich erneuerten Armenstatistiken inder Feststellung der Ursachen der Verarmung nicht unwesentliche Unter-schiede zeigen.
Die wesentlichsten Armuthsursachen in Procenten derUnterstützten im Jahre 1885.
1. Im Geltungsbezirk
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1. Tod des Ernährers 1 ) .
14,4
21,4
35,0
20,9
17,7
9,3
2. Krankheit 1 ). . . .
36,1
18,7
8,0
15,2
28,5
26,2
3. Gebrechen 1 ) . ...
9,8
14,3
13,4
14,6
11,6
37,2
4. Altersschwäche . .
12,4
17,8
28,3
20,8
15,2
5,9
5. Grosse Kinderzahl
7,2
7,4
3,3
6,9
7,1
5,6
6. Arbeitslosigkeit . .
7,0
3,8
0,4
2,0
5,5
3,2
7. Trunksucht ....
1,7
2,9
1,1
3,4
2,1
1,3
8. Arbeitsscheu . . .
0,8
1,8
0,7
1,7
1,2
1,6
2. in Bayern
3. in
Elsass-L
othringen
Gemeinden
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1. Tod des Ernährers ').
21,4
14,3
8,8
10,3
34,8
2. Krankheit 1 ) ....
25,9
19,3
34,3
31,5
16,2
3. Gebrechen 1 ) . . .
13,8
16,0
6,6
6,6
24,4
4. Altersschwäche . .
12,1
15,6
12,6
15,7
0.5
5. Grosse Kinderzabl
6,6
9,4
6,1
12,4
0,4
6. Arbeitslosigkeit . . '
8,4
■ 7.5
17,1
9,8
0.2
7. Trunksucht.....
0.7
2,1
2,3
1,4
0,6
8. Arbeitsscheu . . .
2,1
4,6
1,8
0,5
0,0
1 ) Nicht durch Unfall verursacht.