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wichtig für Aufnahme und Beförderung von Kranken mit ansteckendenKrankheiten, da diese nur in bestimmten Wagen der betreffenden Fuhr-unternehmer befördert werden dürfen.
Diese Unterstützung der öffentlichen Krankenversorgung ist seitensder Behörden durch eine werthvolle materielle Unterstützung derGesellschaft seitens der Stadt, welche in jedem Jahre sich steigerteund Anfangs 16 OOO, im letzten Etatsjahre 30 000 Mk. betrug, an-erkannt worden. Ferner wurde im letzten Jahre der bisher an denöffentlichen Anschlagssäulen an der Stelle, wo die amtlichen Bekannt-machungen sich befinden, bestandene Hinweis, dass Krankentransportwagenfür ansteckende Kranke durch das nächste Polizeirevier bestellt werden,fortgelassen, und dafür ein Hinweis auf die nächstgelegene Einrichtungder Rettungsgcsellschaft aufgenommen, und an sämmtlichen Säulen dieAdresse der Centrale aufgezeichnet.
Die Centrale hat ausser diesen Fernsprechverbindungen eigene Lei-tungen zu drei Krankenhäusern, welche nicht Hauptwachen der Gesell-schaft sind, nämlich zur Universitäts-Frauenklinik, dem Kaiser- undKaiserin Friedrich-Kinderkrankenhaus und zum städtischen KrankenhausGitschinerstrasse. Durch die erstere ist es ermöglicht, jederzeit schnelleHülfe für Entbindungen und andere gefahrdrohende Zustände bei Frauenherbeizuschaffen, da in der Frauenklinik ständig eine Anzahl von Volon-tären und Aerzten im Dujour-Dienste sich befindet. Durch die eigeneVerbindung mit dem Kinderkrankenhause ist eine bessere Unterbringungerkrankter Kinder, besonders von Säuglingen, ermöglicht. Andererseitssind Hauptwachen der Gesellschaft, ohne directe Fernsprechverbindungmit der Centrale, die Kreiskrankenhäuser in Britz und Gross-Lichter-felde, während die Hauptwache im Charlottenburger Krankenhause mitder Centrale eigene Drahtverbindung hat. Die Verbindung mit derPolizei und dadurch der Feuerwehr ist durch eine eigene Leitung vonder Centrale zum nächsten Polizeirevierbureau, welches Fernsprech-anschluss besitzt, bewirkt. Hierdurch können Einrichtungen der Gesell-schaft durch Vermittelung der Centrale von der Polizei angerufen werden.
Sämmtliche acht Rettungswachen sind gleichfalls durch eigene Lei-tungen mit der Centrale verbunden. Ausserdem haben alle Haupt- undRettungswachen und die Centrale selbst Stadtfernsprechanschluss, so-dass die gesammten Anstalten von allen Theilen der Stadt bei Tag undNacht angerufen werden können. Die Gesammtlänge der directen Fern-sprechleitungen, welche die Centrale mit den genannten Einrichtungenu. s. w. verbinden, beträgt rund 110 km, d. h. mehr als 12 DeutscheMeilen.
Die Leitung des ärztlichen Dienstes auf den Rettungswachen unter-steht den Aerzten. Ausser dem Vorsitzenden, Geheimrath v. Berg-mann, ist ein ärztlicher und ein Verwaltungsdirector vorhanden. DerVorsitzende, dessen Stellvertreter, die beiden Schriftführer und die Di-rectoren bilden den geschäftsführenden Vorstand, während im Gesammt-vorstand ausser genannten Personen die Aerzteschalt, Krankenkassen