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hause vorhanden und wurden gegen Entgelt verliehen. Die Gesellschaftverfügt über 5 Wagen, 3 zur Beförderung von Verunglückten, einen füransteckende Kranke, innen mit Blech ausgeschlagen und einen, welchergegen Bezahlung Transporte besorgt. Die Wagen sind von hinten zubeladen und von beiden Seiten zu öffnen. Erforderlichenfalls könnenzwei Kranke mit einem solchen Wagen befördert werden. Aussen habendie Wagen gute Federn und Gummibelag an den Rädern, innen sindGefässe mit desinficirenden Lösungen, an der Wagendecke eine Trag-bahre mit Verbandtasche vorgesehen. Der Raum für die Verbandtascheenthält ferner Sprungtücher, Zwangsjacken und vollständige Ausrüstungmit Gegenständen, die bei der Beförderung von Neugeborenen nothwendigsind. Im Jahre 1900 wurden 2186 Patienten befördert, und zwar ausserVerunglückten 227 auf Bestellung.
io. Schweden und Norwegen.
In Stockholm sorgt das zuständige Polizeiamt für die Beförde-rung der Kranken.
Die Polizei in Ohristiania verfügt über 2 Patrouillenwagen (NewYorker System), welche durch Aufstellung der im Wagen angebrachtenStänder, zwischen welchen eine durch besonderes Federsystem gegenStoss ge-schützte Tragbahre aufgehängt wird, zur Krankenbeförderung eingerichtetwerden können. Diese Wagen wurden am 13. November 1899 in Ge-brauch genommen und waren bis Schluss des Jahres in 5 Fällen be-nutzt worden. Die Wagen können durch ein Zeichen vermittelst der injedem Patrouillendistrict angebrachten 20 Signalkasten und ausserhalbdieser Districte durch die gewöhnlichen Fernsprecher angerufen werden.Die städtischen Krankenanstalten verfügen über 9 Krankenwagen, 3 fürgewöhnliche und 6 für ansteckende Kranke. Sie sind für die Beförde-rung in sitzender und liegender Stellung eingerichtet. Diese Wagenwerden auf Ersuchen vom Krankenhaus ausgesendet. Auch das staat-liche Reichshospital und die privaten „Diakonjhemmet" und „Diakonisse-huset" besitzen Krankenwagen zur Abholung von Kranken. Die 1896gegründete „Norske Koinders Sanitetsforening", welche Sanitätsmaterialzum Gebrauch im Kriege und bei Unfällen im Frieden zu beschaffen,sowie Frauen über die erste Hülfe bei Unfällen zu belehren hat, hateinen privaten Krankenwagen, welcher auch ausgeliehen wird. In den12 Polzeistationen der Stadt befinden sich Tragbahren für die Kranken-beförderung.
n. Schweiz.
Der Schweizerische Samariterbund sorgt in vielen Städten für dieBeförderung von Verunglückten und Kranken. An zahlreichen Stellendes Hochgebirges sind Transportmittel vorhanden, und besonders hat dieAlpine Rettungsgesellschaft durch Errichtung von Stationen die Organi-sation des Transportwesens für Verunglückte gefördert.